1:7 gegen Werder – Delmenhorster Auswahl schlägt sich wacker

„Ja, wir sind zufrieden“, sagte Matthias Kaiser, einer der drei Trainer der Delmenhorster Auswahl, die soeben 1:7 (1:4) gegen eine allerdings stark dezimierte Profimannschaft von Werder Bremen verloren hatte. Seine beiden Kollegen, Önder Caki und Server Zeyrek, nickten zustimmend. „Wir haben einige gute Szenen gehabt“, sagte Zeyrek. „Es waren wirklich gute Fußballer in unserer Mannschaft.“ unterstrich Caki die allgemeine Zufriedenheit.

Werder vor Beginn
Es kann losgehen.

Im nach einem Regenschauer zu Beginn des Spiels sonnigen Delmenhorster Stadion, das mit 2500 Zuschauern nicht ganz so gut gefüllt war wie erhofft, erlebten die Besucher ein unterhaltsames Spiel, in dem die Delmenhorster Auswahl zeigte, dass die Trainer einen starken Kader zusammengestellt hatten. Die Bremer waren zum letzten Spiel vor dem Urlaub allerdings mit einer Rumpfmannschaft angereist. Mit Eric Oelschlägel, Pedro Güthermann, Leon Lingerski und Herbert Bockhorn standen gar vier Spieler im Kader, die noch nie ein Pflichtspiel für die Hanseaten absolviert hatten. Beim 4:1-Arbeitssieg beim Landeslisten Eintracht Cuxhaven haben sie erstmal das Trikot der Profis getragen. Bei den Delmenhorster fehlten mit den Atlas-Spieen Dominik Engelmann, Stefan Kulikow und Musa Karli allerdings auch drei wichtige Spieler.

Polster
Gut gelaunt auf der Pressetribüne: Der gebürtige Delmenhorster Tino Polster, Direktor Club Media bei Werder.

Gleich zu Beginn der Partie sah es so auch, als sollten die Gastgeber überholt werden. Schon in der 2. Minute traf Clemens Fritz mit einem strammen 16-Meter-Schuss nach Vorlage von Fin Bartels. Aber die Delmenhorster wehrten sich. Fünf Minuten nachdem er mit einem starken Kopfball am glänzend reagierenden  Werder-Keeper Eric Oelschlägel gescheitert war, glich Thomas Celik in der 28. Minute aus. Der für den Oberligisten TB Uphusen tätige Angreifer traf nach einem starken Spielzug über Nils Giza und Hayri Sevimli. Vier Minute später jubelte der Anhang der Gäste über das 2:1-Führungtor. Nach einem Zusammenspiel mit Thomas Celik klärt Luca-Milan Zander einen Schuss von Hayri Sevimli aber per Fallrückzieher. Der Ball springt von der Latte wohl ins Feld zurück. Doch dann nimmt die Partie doch den zu erwartenden Verlauf. Bis zur Pause erhöhten Lukimya (33.), Güthermann (40.) und noch einmal Lukimya zum 4:1.

Trainerbank
Locker beobachtet Bremens Trainer Viktor Skripnik (rechts) das letzte Spiel seines Teams vor der Sommerpause.

Das Delmenhorster Trainertrio wechselt in der Halbzeit nahezu komplett durch. Das nächste Werder-Tor fiel aber schnell: Assani Lukimya stand völlig frei, umkurvte Torwart Mikel Kirst, der eine ebenso starke Leistung bot wie im ersten Durchgang David Lohmann, und markierte seinen dritten Treffer. In der 53. Minute wechselt Werder-Trainer Viktor Skripnik sechs neue Spieler ein. Aus dem Profi-Kader der Bremer war jetzt nur noch Janek Sternberg auf dem Feld.

Fritz
Gerne erfüllt Clemens Fritz Autogrammwünsche

Pospich Kohfeldt
Gute Bekannte aus gemeinsamen Werdertagen: Christoph Pospich vom VfL Stenum (links) und Werders Co-Trainer und frühere Jahn-Torart Florian Kohfeldt.

Das merkte man dem Spiel an. Es fehlten gerade Tempo und Toraumszenen. Trotzdem trafen die Gäste noch zweimal. Herbert Bockhorn nach einem schönen Solo mit einem trockenen Schuss zum 6:1 (64.), und nach einem Foul von Kevin Gradtke an Burak Yigit verwandelte Janek Sternberg den Elfmeter zum 7:1-Enstand (87.). Davor hatte der frühere Werder-III-Stürmer Christoph Pospich (VfL Stenum) nach einer klasse Vorarbeit von Marvin Osei und Hayri Sevimli eine Großchance zum zweiten Delmenhorster Treffer vergeben.

Aurogramme
Großer Auflauf nach dem Spiel auf dem Platz im Stadion.

Stadtauswahl Delmenhorst: 1. Halbzeit: Lohmann – Kalmis, Knipping, Mutlu, Sevimli, Meyer, Celik, Giza, Prieb, Karli
2. Halbzeit: Kirst – Sen, Gradtke, Birke, Stephan, Prieb, Mielcarek, Yildiz, Osei, Kabausagi, Pospich

Werder Bremen: Oelschlägel (46. Pachulski),  Zander (53. Platovic), Bockhorn, Lingerski, Sternberg – Makiadi (53. Piperkov), Fritz (53. Wasmus), Kroos (53. Yigit), Bartels (53. Dressler) – Lukimya (53. Bruns), Güthermann 

Tore: 1:0 Fritz (2.), 1:1 Celik (27.), 2:1 Lukimya (33.), 3:1 Güthermann (40.), 4:1 Lukimya (44.), 5:1 Lukimya (48.), 6:1 Bockhorn (64.), 7:1 Sternberg (87./FE)

Schiedsrichter: Theo Potiyenko (Hude)

Zuschauer: 2500

Titelfoto: Mirja Küpper  von der 1.G Jugend des TV Jahn (violettes Trikot) gehörte zu den stolzen Einlaufkindern aus vielen Vereinen.

Interessante Kurzmeldungen unter
https://grafikdesignblog.wordpress.com/kurz-und-bundig/
Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

„Der alte Mann weiß eben, wo das Tor steht und wo er die Rübe hinhalten muss“

Stimmen nach dem Landesligaaufstieg des VfL Wildeshausen

Freitagabend, 21.06 Uhr – Rot-Weiß beherrscht die Szene. Die Fans des VfL Wildeshausen verwandeln das Krandelstadion in ein Tollhaus. „Aus, aus – das Spiel ist aus. Wildeshausen ist in der Landesliga“,  hätte der legendäre Fußball-Reporter Herbert Zimmermann vermutlich ins Mikrofon geschrien. Stadionsprecher Fabian Kahler war gestern allerdings kaum noch zu hören, als er den Endstand des alles entscheidenden Bezirksligaspiels zwischen dem VfL und Atlas Delmenhorst bekannt geben wollte. Es war ein 1:1 und das reichte den Wildeshausern zur Meisterschaft und zum Aufstieg. Die blau-gelben Gäste waren nach einem engagierten Spiel restlos enttäuscht. Ihre zahlreichen Fans, die ihr Team 94 Minuten lang vorbildlich unterstützt hatten, spendeten Trost.

atlas legende
Fans, wie man sie sich wünscht. Die Atlas-Unterstützer  glänzten mit einer schönen Choreografie. Auf einem Transparent stand: „Werdet zur Legende, kämpft bis zum Ende – für die Landesliga“. Das haben die Delmenhorster getan, am Ende hat es aber doch nicht gereicht. Foto: Blog sportlocal

Sie skandierten das, was ihr natürlich enttäuschter Trainer Jürgen Hahn nach Spielende zu Protokoll gab: „Im nächsten Jahr greifen wir wieder an.“ Ja, die Enttäuschung sei natürlich da. „Wildeshausen hat die Unachtsamkeit bei einem Standard eiskalt genutzt. Den Wildeshausern gilt es zu gratulieren…“

Ein Routinier entschied das Spiel. Der 32-jährige Kai Schmale köpfte einen Eckball fünf Minuten nach seiner Einwechselung zum entscheidenden 1:1 ins Netz und glich damit in der 81. Minute den Rückstand durch den sehenswerten Freistoß von Musa Karli aus (75.). „Ja“, freute sich VfL Trainer Marcel Bragula, „ich hatte halt noch diesen alten Mann auf der Bank. Einer der weiß, wo das Tor steht und wo er die Rübe hinhalten muss.“ Der beim Interview neben ihm stehende „alte Mann“ gab zu Protokoll, dass er die ganze Zeit gewusst habe, dass „wir es schaffen“. – „Ich habe immer das Ziel gehabt, noch einmal aufzusteigen. Es ist schade, dass es so lange gedauert hat. Ich hätte gerne noch zwei, drei Jahre mitgespielt. Aber es gibt nichts Schöneres, als jetzt mit den Jungs zu feiern.“

Bragula hatte ein Spiel zweier technisch versierter, starker Mannschaften gesehen. „Unsere Taktik hat sicher nicht groß überrascht“, glaubt er, „wir wollten kompakt und aggressiv Mittelfeld-Pressung betreiben und über unsere schnellen Spitzen bei Balleroberung sofort umschalten.“ Das sei ganz gut gelungen, leider seien einige Konter nicht konsequent genug zu Ende gespielt worden.

meister2
Ausgelassene Stimmung mit Meister-T-Shirts und Meisterschale. Foto: Blog sportlocal

Dann fand er auch noch ein großes Wort der Anerkennung für den Gegner: „Ich habe ein Herz für aktive Fans. Ich hoffe, dass Atlas mit seinen Zuschauern weiter gut arbeitet. Ich drücke jedenfalls die Daumen.“ Er und seine Mannschaft hätten jetzt allerdings noch ein Ziel vor Augen. Man wolle heute Abend noch die „Brasserie“ leer trinken…

Siehe auch: https://grafikdesignblog.wordpress.com/2015/05/29/wildeshausen-ist-landesligist/

Interessante Kurzmeldungen unter
https://grafikdesignblog.wordpress.com/kurz-und-bundig/
Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

Werders Co-Trainer Kohfeldt freut sich auf ein Wiedersehen

Wenn sich heute um 15 Uhr im Delmenhorster Stadion in Düsternort eine Delmenhorster Stadtauswahl und die Profis von Werder Bremen in einem Fußball-Freundschaftsspiel gegenüberstehen werden, stehen drei Männer besonders im Fokus. Auf der Delmenhorster Seite sind die Fußballer Musa Karli und Christoph Poppig, bei Werder Co-Trainer Florian Kohfeldt.

Karli und Pospich haben beide schon unter Werder-Coach Viktor Skripnik trainiert. Mittelfeldspieler Karli vom SV Atlas als Vize-Kapitän in der A-Jugend-Saison 2007/2008, Mittelstürmer Pospich vom VfL Stenum bei Werder III in der Spielzeit 2005/2006.
Pospichs Team-Kollege in Bremen war der frühere Torwart des TV Jahn Delmenhorst und heutige Werder-Co-Trainer Florian Kohfeldt. „Das ist schon ein besonderes Erlebnis für mich, ganz klar. Ich freue mich auf das Wiedersehen“, sagt Pospich, der mit seinen 32 Jahren der Senior in der Stadtauswahl ist, bei der Pressekonferenz am Donnerstag im Traditionsraum des Delmenhorster Kreisblattes. „Das ist ja klasse, dass Christoph dabei ist“, findet auch Kohfeldt.

kohfeldtportraitprofis200
Florian Kohfeldt freut sich auf das heutige Spiel. Fotoquelle: Werder Bremen

Der ist mit Blick auf den Kader der Delmenhorster Auswahl erstaunt und auch enttäuscht, dass nicht ein Aktiver seines aus der Kreisliga abgestiegenen TV Jahn nominiert ist. Ein Trost für ihn: Bei den Einlaufkindern sind zwei Jahnerinnen dabei – Lirian und Mirja. Dennoch freut sich der jüngste Co-Trainer der Bundesliga auf das Spiel, auf die Begegnung mit vielen Bekannten.  Seit Oktober ist Kohfeldt neben Torsten Frings Co-Trainer unter Skripnik. Der 32-Jährige erwartet, dass die Profis heute noch einmal Gas geben werden. Es ist das letzte Spiel der Bremer vor dem Sommerurlaub. Gestern haben sie beim Landeslisten Eintracht Cuxhaven einen 4:1-Arbeitssieg erzielt.

Einer im Delmenhorster Kader hat schon am Sonntag gegen Werder gespielt. Marvin Osei, der beim Oberligisten TB Uphusen unter Vertrag steht, stand in der Startelf des Team #Helden 11. Die Hobbyfußballer verloren mit 2:11. „Ich habe 45 Minuten gespielt“, erzählt der 24-Jährige, „und ich war so platt wie sonst nach 120 Minuten Pokaleinsatz.“ Viel Laufarbeit wird heute auch von der Delmenhorster Auswahl gefordert, wenn sie ein achtbares Ergebnis erzielen wollen. Osei hat auch über die Ballbehandlung der Profis gestaunt: „Die ist unglaublich.“

Spielen Atlas-Akteure sich den Frust von der Seele?

Gespannt sein darf man, wie die Atlas-Akteure drauf sind. Sie haben das schwere Spiel und die Enttäuschung des verpassten Landesligaaufstiegs durch das 1:1 gestern in Wildeshausen in den Knochen. Vielleicht ist das Spiel gegen Werder ja genau das richtige, um sich den Frust von der Seele zu spielen.

Werder hat in Cuxhaven mit einer Rumpfelf gespielt. Für das Spiel in Delmenhorst sei laut der Organisatoren aber vertraglich abgesichert worden, dass Werder mit der bestmöglichen Mannschaft spielen wird. Nicht dabei sein werden aber die Nationalspieler Sebastian Prödl, Zlatko Junuzovic und Franco Di Santo. Ihnen hat Werder Sonderurlaub genehmigt.

Siehe auch: https://grafikdesignblog.wordpress.com/2015/05/26/vor-werder-spiel-in-neuen-trikots-moglichst-zu-null/
und: https://grafikdesignblog.wordpress.com/2015/05/22/kader-der-auswahl-gegen-werder-steht/ 

Interessante Kurzmeldungen unter
https://grafikdesignblog.wordpress.com/kurz-und-bundig/
Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

Wildeshausen ist Landesligist

1:1 gegen SV Atlas reicht zum Aufstieg

Der VfL Wildeshausen ist in der Fußball-Landesliga. Ein 1:1 (0:0)  im alles entscheidenden Spiel gegen den SV Atlas Delmenhorst reichte dem Team von Trainer Marcel Bragula zur Meisterschaft und Aufstieg Musa Karli hatte die Delmenhorster zwar in Führung gebracht (75.), doch Kai Schmale markierte in der 81.Minute den entscheidenden Ausgleich. Dabei bewies Bragula ein gutes Gespür- Er hatte Schmale fünf Minuten vorher eingewechselt.

4000 Zuschauer haben die spannende Partie im ausverkauften Krandelstadion erlebt. Damit ist ein Deutschland-Rekord für die siebte Liga aufgestellt worden. Die Fantrennung hat reibungslos geklappt.

Der gegenseitige Respekt ist von Beginn an erkennbar, der Einsatz ist auf beiden Seiten hoch, die taktische Disziplin  setzt der Partie den Stempel auf. Den ersten Torschuss kommt von einem Atlas-Spieler. Kevin Radkes Schuss in der 10. Minute ist aber keine Problem für Torwart Sebastian Pundsack. Ansonsten geschieht zunächst nicht viel. Beide Teams belauern sich. Der Spielaufbau ist auf beiden Seiten ist noch fehlerbehaftet.

krandel tribüne
Proppevoll: Der Fanblok des SV Atlas auf der Tribüne. Foto: Robert Klattenhoff-Stadtsholte

Die erste klare Chance notieren die sage und schreibe 52 akkreditierten Journalisten in der 30. Minute.  Janek Jacobs setzt sich durch, spielt quer auf Ole Lehmkuhl, aber dessen Schuss schon innerhalb des Strafraums pariert SVA-Torwart David Lohmann glänzend. Dennoch: Der VfL tut in der angenehm fairen Partie mehr für das Spiel. Schon in der 42. Minute kassiert Atlas allerdings die dritte Gelbe Karte. Erwischt hat es Stefan Kulikow, Philip Stephan und Kapitän Daniel von Seggern, letztere für taktische Fouls.

Als Regionalliga-Schiedsrichter Henrik Bramlage drei Minuten nach 20 Uhr zur Pause pfeift, steht ein für den SVA sogar etwas glückliches 0:0 zu Buche. Das würde den gastgebenden Wildeshausern für den Ladesligaaufstieg reichen. Der Druck erhöht sich für die Delmenhorster. Die Zuschauer sahen viel Stückwerk im Mittelfeld, viele lange Bälle, die sichere Beute der Abwehr wurden. Die Delmenhorster müssen mehr riskieren, wenn sie aufsteigen wollen.

Der VfL beginnt den zweiten Durchgang schwungvoll, kommt auch zu einer guten Chance durch Maximilian Seidel, hat dann aber Glück, dass Pundsack vor Dominik Entelmann an den Ball kommt.  Das Spiel entwickelt sich deutlich schwungvoller als im ersten Durchgang. Atlas erobert sich fünf Eckbälle in Serie. Dann wird der durchbrechende  Wildeshauser Janek Jacobs unfair gestoppt. Hanno Hartmann kassiert Gelb – die vierte gegen Atlas.

Es bleibt das zähe Ringen um den entscheidenden Vorteil. Atlas öffnet etwas, Wildeshausen bekommt jetzt Räume für Konter. Einen gefährlichen Gegenstoß des VfL klärt Knipping zur Ecke. Eine Stunde ist zu diesem Zeitpunkt gespielt. Auf der Gegenseite trifft Spezialist Musa Karli mit einem Freistoß nur das Außennetz.  Als Jacobs die erste Gelbe Karte für einen Gastgeber sieht, sind noch 18 Minuten zu spielen. Der SVA gerät immer mehr in Zugzwang.

Drei Minuten später ist der Knoten gelöst. Musa Karli erzielt  per Freistoß – wie sonst – das 1:0 für den SV Atlas. Entelmann ist 25 Meter vor dem VfL-Tor in zentraler Position gefoult worden. Karli schießt den Ball unhaltbar und gekonnt  in den rechten oberen Winkel.

Doch der Hausherr kontert prompt, gleicht in der 81. Minuten aus. Der  fünf Minuten vorher eingewechselte Kai Schmale köpft einen Eckball von Storven Bockhorn am kurzen Pfosten stehend ins Netz. Was für ein feines Händchen von VfL-Trainer Marcel Bragula.  In der 88. Minute vergibt Jacobs die Entscheidung. Er läuft alleine auf Lohmann zu, doch der hält. Den Nachschuss blockt Thomas Mutlu ab. Der VfL übersteht danach auch die vier Minuten Nachspielzeit.

Wildeshausen: Pundsack – Flege (76. Meyer), Pasker, Görke, Seidel (83. Düser), J. Lehmkuhl, Bockhorn, O. Lehmkuhl (76. Schmale), Jacobs,Schneider, Gusfeld-Ordemann.
Atlas: Lohmann – Mutlu, Knipping, Bruns (83. Brun-Tatje), Karli, von Seggern, Entelmann, Stephan (46. Baumeister), Radke, Hartmann, Kulikow.
Tore: 0:1 Karli (75.), 1:1 Schmale (81.)
Schiedsrichter: Henrik Bramlage (Oythe)

Morgen folgt eine ausführliche Nachlese.

Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

Protest beeinflusst Aufstiegsspiele der TSH

Ein Anspruch des TV Dinklage beeinflusst die Aufstiegsbemühungen der Hoykenkamper Handballer. Zwar trägt der Landesligazweite TS Hoykenkamp am Sonnabend um 18 Uhr beim TuS Rotenburg sein Hinspiel in der Aufstiegsrelegation zur Verbandsliga aus, der TVD hat allerdings die Berechtigung der TSH, daran teilzunehmen, infrage gestellt.

Gegen die Nominierung der TSH hat der TVD Einspruch eingelegt. Die Verantwortlichen der Südoldenburger sind der Meinung, dass es in diesem speziellen Fall bei Punktgleichheit zu einer Entscheidungsrunde hätte kommen müssen. Grund sei das Spiel der Dinklager gegen den Wilhelmshavener HV II  am 18. April. Ein Spieler der Jadestädter war kurz vor Schluss beim Stand von 36:30 so schwer verletzt worden, dass die Partie abgebrochen wurde. Später wurde die Begegnung mit 0:0 Toren und zwei Punkten für Dinklage gewertet, da der WHV auf eine Wiederholung verzichtete.

Nach Meinung der Dinklager, diewegen der schlechteren Tordifferenz (+44) hinter den punktgleichen Teams der TSH (+98) und HSG Grüppenbühren (+91) Vierter geworden waren, hätte dies nach der Spielordnung des Niedersächsischen Handball-Verbands (NHV) wegen der Wertung des Spiels gegen Wilhelmshaven aber nicht das entscheidende Kriterium für die Rangfolge in der Abschlusstabelle sein dürfen.

Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

Beim Schummeln erwischt

Na, das ist ja nun restlos in die Hose gegangen – der dumme Versuch, beim Fußball zu betrügen.

Die Fußball-Partie der 3. Kreisklasse zwischen Tur Abdin III und TSV Ganderkesee III, die Abhin scheinbar mit 2:0 gewonnen hatte, wird jetzt mit 5:0 Toren und drei Punkten für die Gäste gewertet. Die Delmenhorster hatten einen Spieler eingewechselt, der bei seinem Betrugsversuch auch noch ein schlechtes Gedächtnis offenbarte und dem Schiedsrichter während und nach dem Spiel drei verschiedene Geburtsdaten nannte. Einen Pass konnte der Kicker ebenfalls nicht vorlegen. Der Anordnung des Referees, einen gültigen Ausweis vorzulegen, kam er ebenfalls nicht nach, sondern entfernte sich feige von der Anlage.

Abdin-Verantwortliche bestätigten, dass hier ein Spieler unter falschen Namen eingesetzt worden sei. Ganderkesee III steht nach dieser Wertung als Aufsteiger fest, kann jetzt aber sogar noch Meister werden.

Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

Noch ein paar Fakten zum Bezirksliga-Topspiel

Kontrolle aus der Vogelperspektive und ein Live-Ticker des dk

In wenigen Stunden wird das entscheidende Spiel in der Fußball-Bezirksliga angepfiffen. Im Wildeshausen Krandelstadion stehen sich ab 19.15 Uhr der gastgebende VfL und der SV Atlas Delmenhorst gegenüber. Wildeshausen benötigt einen Punkt, der SVA muss gewinnen, um Meister zu werden und in die Landesliga aufzusteigen. Mit 4000 Zuschauern wird das Stadion ausverkauft sein. Eine Abendkasse wird es nicht geben. „Wer keine Karte hat, sollte zu Hause bleiben“, rät der VfL-Vorsitzende Wolfgang Sasse. „Wildeshauser sollten ihr Auto stehen lassen“, empfiehlt Sasse mit Blick auf zu erwartende hohe Verkehrsaufkommen. Für die anreisenden Gäste stünden beidseitig der zur Einbahnstraße umfunktionieren Glaner Straße Parkplätze zur Verfügung.

Geleitet wird die Partie vom 29-jährigen  Henrik Bramlage aus Vechta, der für den VfL Oythe Spiele in der Regionalliga pfeift und in der 3. Liga als Assistent im Einsatz ist. An der Linie stehen mit Christian Scheper (25) und Christian Meermann (24) zwei erfahrene Assistenten, die in der Regionalliga als Schiedsrichter aktiv sind. Für Bramlage ist diese Partie nach eigener Aussage „ein normales Spiel“. „Wenn ich in Dresden im Einsatz bin, dann ist da das fünffache an Zuschauern“, sagte er der NWZ.

Für Ordnung im Stadion sollen Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens sorgen, die im und rund um das Stadion auch mit Hunden unterwegs sein werden. Sie sollen sicherstellen, dass kein Unbefugter das Gelände betritt und dass keine Dinge auf den Platz geworfen werden. Strikt umsetzen wollen die Verantwortlichen auch die diagonale Trennung des Stadions in den Heim- und Gästebereich.

Vfl_atlas mit Termin

Harald Theile, der Einsatzleiter der Polizei, blickt relativ gelassen auf das Spiel. Theile, der sich als Schiedsrichter-Obmann im hiesigen Fußballkreis in Sachen Fußball bestens auskennt, findet es gut, dass Atlas so viele Fans bewegen kann, die Mannschaft zu Auswärtsspielen zu begleiten. Die Polizei werde sich zwar auf den großen Zuschauerandrang einstellen, Theile könne aber bei allem Ehrgeiz keine Grundaggressivität in beiden Lagern erkennen. Dann hat der erfahrene Fußballkenner noch einen Tipp: Er rät, auch bei nicht so gutem Wetter die Regenschirme nicht mit in das Stadion zu nehmen. „Da es fast überall flach ist im Stadion, würden aufgespannte Schirme allen Menschen in den hinteren Reihen die Sicht versperren“, wird er in der NWZ zitiert.

Auf der Vogelstange im Stadion, ein 32 Meter hohes Gerüst, auf dem der ein 1,5 Meter hohe „Papagoy“ der Wildeshausen Schützengilde montiert ist, ist eine Kamera installiert worden, die das Geschehen im Stadion aufnehmen soll. Auch das gilt der Sicherheit und späteren eventuell notwendigen Nachforschungen.

Wittekind
Im Vorfeld wurde alles geklärt, jetzt kann es losgehen. Hier beraten von links: Tammo Renken (Manager SVA), Wolfgang Sasse (Vorsitzender VfL), Heike Eylers (Stadt Wildeshausen), Harald Teile (Polizeikommissariat Wildeshausen), Thomas Luthardt (Abteilungsleiter SVA). Foto: Dieter Freese

Für die vielen Fußballfans, die keine Karte für das Spiel ergattern konnten oder die aus beruflichen bzw. persönlichen Gründen nicht nach Wildeshausen fahren können, richtet das Delmenhorster Kreisblatt einen Live-Ticker ein. Der ist im Internet unter www.dk-online.de/vflsva zu finden.

Siehe auch:
https://grafikdesignblog.wordpress.com/2015/05/28/alles-ist-angerichtet-fur-das-topspiels-in-wildeshausen/

Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

SV Atlas: Fragen an Musa Karli

Hier der nächste Artikel von der 
Facebook-Seite des SV Atlas Delmenhorst
aus der Serie "3 Fragen an...",
die ich im Blog sportlocal 
mit Zustimmung des SVA veröffentlichen darf.
Eine weitere Anregung für andere Vereine, 
sich auch in diesem Blog mit einzubringen.

3 Fragen SVA

Heute: Musa Karli

Frage 1: Hi Musa, nun ist es so weit. Das ganz große Finale steht an. Schon nervös?
Musa: Moin, nervös bin ich nicht beim Fußball spielen; also ein klares Nein. Würde eher sagen, ich freue mich riesig, genauso so wie der Verein samt Fans auf das Spiel.

Frage 2: Das wird das spannendste Spiel der Saison. Werden wir ein typisches Musa-Tor (Freistoß – Latte – knapp hinter der Linie – raus) sehen?
Musa: Ich sag mal so, Hauptsache der Ball ist am Ende drin und wir gewinnen das Spiel. Ob ich treffe oder nicht ist zweitrangig es zählt nur das Team! Ich kann versprechen, dass wir alles geben werden, um das Spiel zu gewinnen. Falls wir einen oder mehrere Freistöße aus einer guten Position kriegen sollten, dann tue ich eigentlich immer dasselbe: Lege mir den Ball hin, konzentriere mich und schieße drauf. Meist kommen die Bälle ganz gut aufs Tor. So soll es dann auch gegen Wildeshausen sein.

musa karli
Musa Karli tippt auf einen Atlas-Sieg. Fotoquelle: SVA

Frage 3: 17 Tore in 23 Spielen ist eine gute Ausbeute im ersten Jahr bei Atlas. Man hat den Eindruck als würde es dir bei Atlas sehr viel Spaß machen. Worin entscheidet sich Atlas zu deinen vorherigen Vereinen?
Musa: Naja mit der Quote bin ich selbst nicht ganz zufrieden. Finde, es hätten paar Tore mehr sein müssen! Da hast aber du recht. Es macht mir sehr, sehr viel Spaß beim SV Atlas zu spielen. Das liegt daran, dass das Team sehr gut funktioniert. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb sind wir eine Einheit. Dazu kommt, dass wir in jedem Spiel phänomenal unterstützt werden. Da kann es doch nur Spaß machen. Außerdem unterscheiden sich die Vereine auch, da es beim SV Atlas nach dem Training noch eins bis fünf Feierabend-Biere gibt.

Frage 4: Dein Tipp für heute Abend?
Musa: Sieg Atlas!

Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

Alles ist angerichtet für das Topspiels in Wildeshausen

Der Tisch ist gedeckt, alle Eintrittskarten verkauft – es kann losgehen. Am morgigen Freitag um 19.15 Uhr wird der Regionalliga-Schiedsrichter Henrik Bramlage aus Vechta das alles entscheidende Spiel der Fußball-Bezirksliga anpfeifen. Im Wildeshauser Krandelstadion stehen sich dann der gastgebende VfL und Verfolger Atlas Delmenhorst gegenüber. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Meisterschaft und den Aufstieg. Nur der Sieger schafft den Sprung in die Landesliga.

Eigentlich ist es ungerecht, dass nicht beide Teams aufsteigen können – jedenfalls mit Blick auf die Statistik. Vor einem Jahr hatte es die „Übermannschaft“ Kickers Wahnbek nach 30 Spielen auf 77 Punkte gebracht. Wahnbek, das aus der Landesliga absteigt, wird aber auf jeden Fall noch überholt. Wildeshausen hat jetzt schon nach 29 Spielen diese 77 Punkte auf dem Konto, Atlas 76. Einer der sich morgen gegenüber stehenden Mannschaften wird in der Zehn-Jahreswertung der Bezirksliga einen neuen Rekord aufstellen. Das zeigt, welche imponierenden Rollen Wildeshausen und Atlas dieser Bezirksliga-Saison spielen. Deshalb ist es zu bedauern, dass ein Team auch im kommenden Jahr „nur“ in der Bezirksliga spielen muss.

Es ist auch ein Aufeinandertreffen der stärksten Offensive und der stärksten Abwehr der Liga. Der VfL hat bisher 88mal getroffen, was einem Schnitt von 3,03 Toren pro Spiel bedeutet. Atlas lochte 73mal ein, das ist ein Schnitt von 2,51. Die Delmenhorster stellen dem die beste Defensive entgegen. Nur zwölfmal mussten die Atlas-Keeper hinter sich greifen – 0,41mal im Schnitt. Die morgigen Gastgeber kassierten 19 Tore – 0,65 im Durchschnitt.

Vfl_atlas mit Termin

Fast die Hälfte aller Atlas-Tore hat Dominik Entelmann erzielt. Er führt die Torjägerliste der Liga mit 35 Toren deutlich an. Bevor im Ranking ein Wildeshausen auftaucht, kommt auf Platz sieben Musa Karli mit 17 Treffern. Erst dahinter auf den Rängen neun (Maximilian Seidel/15) und 14 (Kai Schmale/13) finden sich Wittekind-Fußballer.

Die Statistik belegt auch, dass die Delmenhorster auf dem Weg zu ihren Erfolgen etwas rustikaler als der Spitzenreiter zu Werke gehen mussten. Während Spieler des VfL bei 32 Gelben Karten nicht einmal Gelb-Rot oder gar Rot sahen, stehen auf dem Konto der Bau-Gelben 48 Gelbe Karten, eine Ampel und einmal Rot. Das könnte die These unterstreichen, dass Wildeshausen das technisch stärkere und mannschaftlich geschlossenere  Team stellt, während Atlas vor allem von seinen starken Individualisten lebt. Das unterschreibt Atlas-Trainer Jürgen Hahn allerdings nicht. „Wir besitzen einen tollen Teamspirit“, sagt er dem Delmenhorster Kreisblatt (dk), „Natürlich haben wir individuelle Qualität, aber wir funktionieren auch als Mannschaft gut.“ Dass habe seine Mannschaft vor allem bei den Siegen in Oberstrohe, Heidmühle und Ganderkesee bewiesen.

Das Krandelstadion, das mit 4000 Zuschauern „ausverkauft“ ist, wird morgen eine Delmenhorster Invasion erleben. Eine Abendkasse wird es nicht mehr geben. „In Delmenhorst hätten wir noch weitere 1000 Karten verkaufen können“, wird Atlas-Manager Bastian Fuhrken im Delmenhorster Kurier zitiert. Aus dem ursprünglichen Plan, sechs Busse einzusetzen, sind zurzeit elf geworden. „Der zwölfte füllt sich gerade“, sagt Fuhrken.

Schon vor der Abfahrt an der Gaststätte „Jan Harpstedt“ wird den Delmenhorster Fans einiges geboten. „Jan Harpstedt“ wird am frühen Freitagnachmittag einen Bierwagen und Tresen auf dem Vorplatz beim Vereinsheim aufbauen. Die Firma Intersport Sporthof steht ab 14 Uhr vor der Gaststätte bereit, Fanartikel in den blau-gelben Farben zu verkaufen. Ab 17 Uhr werden die ersten Fanbusse abfahren, der letzte um 17.30 Uhr. Die Atlas-Fans wollen frühzeitig im Stadion sein, weil sie eine aufwendige Choreografie geplant haben.  Nach Spielende wird der erste Bus eine halbe Stunde nach Abpfiff zurück nach Delmenhorst fahren.

Wie gesagt, des ist angerichtet, die Begeisterung und das Interesse ist riesig. Auch von außerhalb haben sich zahlreiche Zuschauer angekündigt. 40 Pressevertreter haben sich akkreditiert.

Nun hoffen alle auf ein gutes, faires und spannendes Fußballfest. Vor allem auf eine faire Partie, in der die Anhänger respektvoll miteinander umgehen. Im Überschwang der Euphorie sind einige Atlas-Fans in sozialen Netzwerken über das Ziel hinausgeschossen. „Die Schlacht beginnt“, heißt es dort und wird mit martialischen Bildern unterstrichen. „Es ist keine Schlacht“, merkt VfL-Trainer Marcel Bragula in einem Interview des dk dazu an, „es ist ein Fußballspiel.“

Interessante Kurzmeldungen unter
https://grafikdesignblog.wordpress.com/kurz-und-bundig/
Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de

Kevin Schindler verlängert in Wiesbaden

Der Delmenhorster Fußballer Kevin Schindler, der nach seiner Anfangszeit beim Delmenhorster TB bei Werder Bremen ausgebildet worden ist und dort auch zum Profi wurde, wird auch in der nahen Zukunft das Trikot des SV Wehen Wiesbaden tragen. Heute Vormittag verlängerte der 27-jährige Offensivspieler seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre bis 2017. “Kevin hat in den letzten Wochen gezeigt, welche Qualität in ihm steckt: Er ist ein körperlich robuster Spieler mit viel Tempo und starken Flanken. Kevin hat sich überdies in puncto Mannschaftsführung positiv entwickelt. Wir können sportlich und charakterlich weiterhin auf ihn bauen“, so Sportdirektor Christian Hock. Schindler kam Ende August 2014 vom FC St. Pauli zum SVWW, konnte sich aber zunächst keinen Stammplatz erkämpfen. Erst seit Christian Hock  als Interimstrainer an der Seitenlinie steht, kam der ehemalige Junioren-Nationalspieler bei insgesamt 18 Spielen regelmäßig zum Einsatz und schoss dabei zwei Tore. In den letzten vier Saisonpartien stand er jeweils über die volle Spieldauer auf dem Feld. kevin
Mit diesem Foto gab Kevin Schindler selbst auf Facebook seiner Freude Ausdruck, seinen Vertrag verlängert zu haben. „Auf dem Arm habe ich Maxi, den Clown der Klasse 4b in Insgeheim bei Mainz. Ich habe das der Klasse versprochen, es war ihnen wichtig“, erklärt er selbst das Foto.

Im April hatte Schindler noch seinen Unmut geäußert. „Wie mit mir umgegangen wird, ist nicht nachvollziehbar“, hatte er moniert. Nun blickt der Angreifer kämpferisch nach vorne: „Die Gespräche mit Christian Hock und Sven Demandt haben mich überzeugt, denn ich habe großes Vertrauen gespürt. Ich habe große Lust, Großes mit dem SVWW zu erreichen.“ Zum Titelbild: Es zeigt im Hintergrund die BRITA-Arena, im Oktober 2007 nach einer Bauzeit von nur vier Monaten fertiggestellt. worden war.  Sie ist ein reines Fußballstadion und besteht aus Stahlrohrtribünen. Kapazität der Brita-Arena: 12.566

Interessante Kurzmeldungen unter
https://grafikdesignblog.wordpress.com/kurz-und-bundig/
Anmerkungen zum Beitrag unter Email
sportlocal@online.de