Apostel wird Coach in Wildeshausen

Von Dieter Freese

Das erfolgreiche Trainer-Duo beim Fußball-Landesligisten, Marcel Bragula und Marco Elia, wird in der kommenden Saison doch nicht gemeinsam die Mannschaft betreuen. Elia wird aus beruflichen Gründen aussteigen. VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel hat aber bereits einen Nachfolger genannt: Neuer Co-Trainer wird Sven Apostel werden.

Elia bei der Bundeswehr demnächst von Delmenhorst nach Garlstedt versetzt. Die Fahrtstrecken zwischen Hundsmühlen, wo der 40-Jährige gerade ein Haus gebaut hat, und seiner Dienststelle im Kreis Osterholz sind nicht mehr machbar. Der frischgebackene Vater möchte auch noch Zeit mit seiner kleinen Familie verbringen. „Wir trennen uns in absolutem Einvernehmen und wünschen unserem Freund Marco Elia alles Gute“, wird Jöckel Jöckel in der Kreiszeitung zitiert.

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Nachfolger Apostel ist mit allen Fußball-Wassern gewaschen, bringt viel Erfahrung und Wissen mit an den Krandel. Der 39-Jährige spielt aktuell für den Bezirksligisten TSV Ganderkesee und trainiert dort außerdem die A-Junioren in der Bezirksliga. Apostel soll dem VfL auch als Spieler zur Verfügung stehen. Apostel ist Inhaber der Trainer-B-Lizenz, möchte im Laufe dieses Jahres auch die A-Lizenz erwerben.

Apostel ist in Sachen Fußball ein Wandervogel.  Zwischen 2000 und 2012 hat er sage und schreibe zwölfmal den Verein gewechselt, ist dann aber in Ganderkesee heimisch geworden. Er war 2012 vom TuS Heidkrug zum TSV gekommen. Beim damaligen Landesliga-Aufsteiger aus Delmenhorst hatte er nach seinem Wechsel vom Oberligisten VfB Oldenburg nur sechs Monate gespielt. Auch beim VfB hielt es ihn nur sieben Monate. Davor war Apostel beim  Oberligisten VSK Osterholz-Scharmbeck unter Weltmeister Günter Hermann aktiv. SC Weyhe, Eintracht Nordhorn,FC Oberneuland, BV Cloppenburg, VfL Oldenburg, SV Emstek und TV Dötlingen waren weitere Stationen  des Dauerrenners, der in Delmenhorst noch bestens aus Zeiten mit dem SV Atlas bekannt ist. Da kommt also eine Menge Erfahrung nach Wildeshausen.

Erinnerungen ausgetauscht

Von Dieter Freese

101 Anmeldungen hatten die Organisatoren des zweiten Ehemaligen-Treffens der Handballer aus dem Bereich Delmenhorst/Oldenburg-Land entgegen genommen. Dementsprechend platzte der Sommergarten bei Menkens in Hoykenkamp aus allen Nähten. Eingeladen waren ehemalige Handballer über 55 Jahre.

Vor zwei Jahren hatten „Kaschi“ Kirchhof (TS Hoykenkamp) und Rolf Heitmann (VSK Bungerhof) diesem Treffen Leben eingehaucht. Schon bei diesem ersten Meeting unter Federführung des VSK Bungerhof zeigte sich, auf wieviel Begeisterung diese Idee stieß. Schon damals wurde spontan beschlossen, dieses Treffen im Zwei-Jahres-Rhythmus zu wiederholen.

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In diesem Jahr hatte die TS Hoykenkamp die Zusammenkunft organisiert. TSH-Abteilungsleiter Hans-Georg Ahrens begrüßte die Anwesenden heute Mittag. Anschließend wurden bei dem einen oder anderen Kaltgetränk und einer leckeren Suppe Erinnerung ausgetauscht. Die Gespräche wurden durch dauernde eine Video-Präsentation angeregt, bei der auf Fotos und Zeitungsausschnitten viele frühere Begebenheiten wieder wach wurden.

Auch Trikots aus dem Fundus von „Kaschi“ Kirchhof, die er in seiner langjährigen Zeit als aktiver Handballer und Trainer gesammelt stießen auf Interesse. Sogar Trikots aus Israel und der früheren Sowjetunion hingen in Menkens Sommergarten.

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Das gelbe Trikot auf der linken Seite ist aus Israel, ganz rechts hängt eines aus der ehemaligen Sowjetunion (CCCP) neben Erinnerungen aus Schweden. Auf dem Titelfoto sind links frühere TSH-Trikots und ein blaues Dress des VSK Bungerhof.  zu sehen. Fotos: Dieter Freese

Für Auflockerung sorgte ein Vortrag von Jürgen Janßen, Vorsitzender der HSG Delmenhorst, der den interessierten Handballern und Funktionären den Entschluss der HSG, sich ab der kommenden Saison dem Bremer Handballverband anzuschließen, mit mit Hilf einer PowerPoint-Präsentation erklärte.

Hier ein paar Impressionen (alle Fotos: Dieter Freese):

 

Der Wechsel nach Bremen

„Kurze Beine, kurze Wege“, das ist schon seit langer Zeit das Motto von Wolfgang Sasse, wenn es um den Spielbetrieb der Handball-Jugend geht. Der Vorsitzende der Handball-Region Oldenburg (HRO) kann deshalb auch gut nachvollziehen, dass sich die HSG Delmenhorst ab der kommenden Saison mit allen Mannschaften dem Spielbetrieb des Bremer Handballverbandes (BHV) anschließt. Kürzere Wege zu den Spielen, vor allem auch für die jungen Handballer – die mit den kurzen Beinen – sind der große Vorteil beim Regionswechsel. Insgesamt 24 Teams wird die HSG voraussichtlich für den Spielbetrieb melden. Nur für die erste Herrenmannschaft aus der Oberliga Nordsee ändert sich bei dem zu erwartenden Ligaverbleib nichts. In der kommenden Saison lockt dann wahrscheinlich das Nachbarschaftsduell mit der SG HC Bremen/Hastedt, die vor dem Aufstieg steht. Für alle anderen Teams wird es spannend. Sie dürfen sich ab der kommenden Spielzeit auf andere Gegner freuen. Ganz neu ist das Ganze nicht. Bis in die 60er-Jahre hinein haben die Delmenhorster auch schon in Bremen mitgespielt.

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Bereits seit rund drei Jahren wägen die Delmenhorster Verantwortlichen das Für und Wider eines solchen Schrittes ab. Den Ausschlag, den Schritt jetzt ernsthaft gehen zu wollen, gab der Regionstag der HRO im April 2015. Da stimmten die HRO-Vereine durchweg dafür, Gespräche mit den Regionen Ostfriesland und Friesland/Wittmund/Wilhelmshaven über einen gemeinsamen Spielbetrieb aufzunehmen.

Sasse sieht den Verlust eines großen Handball-Vereins gelassen, er wolle die Handballregion Oldenburg ohnehin eher nach Westen öffnen und noch mehr Klubs aus dem Oldenburger Münsterland in den Spielbetrieb integrieren. Für die Vereine am östlichen Rand  – wie die HSG Delmenhorst aber auch die TS Hoykenkamp oder die HSG Gruppenbühren/Bookholzberg – sei der Wechsel nach Bremen ein sinnvoller Schritt. Deshalb gaben die HRO und auch der BHV problemlos ihre Zustimmung für den Regionswechsel.

Prestigeträchtige Derbys fallen weg

Auf die HSG-Mannschaften werden deutlich kürzere Wege zukommen. Der Zeit- und Kostenaufwand wird damit verringert. „Gerade in der E- und D-Jugend kann man den Eltern solch weite Fahrten nicht zumuten“, erklärt Janßen dem Delmenhorster Kurier. Vor allem bei einem Zusammenschluss der Vereine im Westen des Bezirk wären die langen Fahrten kaum noch zumutbar.

„Natürlich ist das ein großer Einschnitt, aber der Wechsel ist für unseren Verein das Beste – auch vor dem Hintergrund der sinkenden Mannschaftszahlen durch die demografische Entwicklung“, sagte Janßen dem Kurier. Zwar müsse man künftig auf die prestigeträchtigen Derbys gegen Hoykenkamp und Gruppenbühren/Bookholzberg verzichten. „Aber es werden sich neue Derbys entwickeln. Das dauert nur ein bisschen“, wird Janßen zitiert.

„Der Käse wird zuerst am Rand trocken“

Endlich wird von den Delmenhorstern etwas vollzogen, worüber bereits seit Jahren diskutiert wird: Spielbetrieb mit kurzen Wegen – vor allem für Kinder und Jugendliche. Gut, dass die HRO der HSG keine Steine in den Weg legt. „Ich habe das der HSG Delmenhorst schon länger empfohlen“, sagte Sasse dem Kurier und macht es bildlich: „Ich war schon immer für einen grenzüberschreitenden Spielbetrieb, denn der Käse wird zuerst am Rand trocken.“

Da der BHV dem Handballverband Niedersachsen (HVN) im vergangenen Jahr spieltechnisch als 14. Sportregion beigetreten ist, geht der Wechsel problemlos. Die Delmenhorster können nun sogar Mitglied im Landessportbund Niedersachsen (LSB) bleiben.

Auch im mittleren Leistungbereich der Erwachsenen ist alles geklärt. Wenn die zweite Herrenmannschaft in der Weser-Ems-Liga den Aufstieg schaffen sollte, kann sie in der kommenden Saison in der Landesliga Bremen spielen. „Wir haben uns darauf geeinigt, dass unsere Zweite in der Bremer Landesliga spielen würde und diese für ein Jahr um eine Mannschaft aufgestockt wird“, schildert Janßen dem Delmenhorster Kurier. Auch für die Auswahlspieler sei alles geregelt. „Alle jetzigen Auswahlspieler bleiben dort, wo sie sind. Die künftigen Sichtungen für unsere Talente finden dann in Bremen statt“, erklärt Janßen. Ein Anreiz für die älteren Jugendlichen dürfte die Tatsache sein, dass mit dem HC Bremen ein Team aus dem BHV in der A-Jugend-Bundesliga spielt.

Weitere Gründe

Insider wissen, dass für den Entschluss der HSG-Verantwortlich, nach Bremen zu wechseln, nicht nur die kürzeren Fahrten eine Rolle spielen. Das Verhältnis zwischen der HSG und der HRO war nicht unbedingt von großer Eintracht geprägt. Vor allem im Schiedsrichterwesen herrscht zwischen Janßen und Sasse keine Eintracht. In Bremen darf im unteren Bereich zum  Beispiel anders als in der HRO nur ein Schiedsrichter ein Spiel pfeifen. Das mache laut Janßen die Schiedsrichtergestellung viel einfacher. Überhaupt sei in Bremen bürokratisch vieles einfacher, die Bürokratie nicht so aufwendig, einiges unkomplizierter. Manches werde einfach ein wenig lockerer gesehen.

Räther ist Fußball-Chef des DTB

Von Dieter Freese

Das ist aber mal eine Überraschung: Robert Räther ist neuer Leiter der Fußball-Abteilung des Delmenhorster TB. Räther, der im März 2014 mit starken Nebengeräuschen als Vorsitzender des SV Atlas Delmenhorst zurückgetreten und durch den aktuellen Vereinschef Jörg Borkus ersetzt worden war, ist während Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung der Grün-Weißem gewählt worden. Räther wurde Nachfolger von Thomas Benthien, der sich nicht wieder zur Wahl gestellt hatte.

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Räther ist der Öffentlichkeit noch bekannt durch seine Randerscheinungen beim Rückzug als Vorsitzender des SVA. Der scheidende Vorsitzende ließ bei der Jahreshauptveraammlung zunächst die Pressevertreter 20 Minuten lang ausschließen, um – wie er sagte – unter Ausschluss der Öffentlichkeit seine Rücktrittsgründe, die er bereits im November 2013 angekündigt und mit „gesundheitlichen Gründen“ erklärt hatte, zu erläutern.

Der neue Vorsitzende, Jörg Borkus, zeigte sich im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung im März 2014 nicht auf Räthers Seite, berichtete davon, wie er in seiner bisherigen Funktion als 2. Schatzmeister die Zusammenarbeit mit Räther erlebt hatte. „Wir wollten Sachen anpacken, doch vom ihm kam keine Unterstützung“, sagte Borkus damal dem Delmenhorster Kurier. Als Beispiel nannte er das Freundschaftsspiel zwischen den Kreisliga-Fußballern des SV Atlas und den Bundesliga-Profis von Werder Bremen im Mai. „Wir haben viel Kraft und Energie gebraucht, um dieses hervorragende Ereignis auf die Beine zu stellen“, betonte Borkus. Räther habe dazu allerdings keinen Beitrag geleistet. Er sei am Abend vor dem Spiel ins leere Festzelt  gekommen und hab gefragt: ,“Läuft alles? Können wir morgen gegen die Bremer spielen?“, wird Borkus im Kurier zitiert.

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Robert Räther (links hier bei der Vorstellung der Trikot für die Delmenhorster Auswahl Ende März 2015 vor dem Spiel gegen Werder) leitet jetzt die Fußballabteilung des Delmenhorster TB.
Foto: Dieter Freese

Im Juni 2015 hat Räther dann mit Murat Kalmis an der Spitze sowie, Thomas Hebgen Manfred Imhoff und Uwe Nüsse gemeinsam das Gastspiel des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen gegen Delmenhorster Stadtauswahl organisiert.

Jetzt soll er also die Geschicke der Fußballer des Delmenhorster TB leiten. Ob er sich auch am Kleinen Meer mit finanziellen Mitteln – wie damals beim SV Atlas – einbringen wird, ist zu vermuten aber nicht belegt.

Interessante Kurzmeldungen unter
https://grafikdesignblog.wordpress.com/kurz-und-bundig/
u. a.: VG-Frauen bleiben trotz Niederlage Oberligist
– ASV-Faustballer fahren zum Europacup
– Klassenerhalt für Volleyballer
– Wildeshauser Feldhus mit Hattrick
– Devils mit Kantersieg zum Abschluss
– Saison wird verlängert
außerdem findet ihr dort interessante News 
aus den Ligen mit hiesiger Beteiligung
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Erfolge für Ju Jutsuka

Bei den Landes-Einzelmeisterschaften Ju-Jutsu Fighting in Stadtoldendorf war der Delmenhorst TV  mit insgesamt zwölf Medaillen erfolgreichster Verein aus dem Bezirk Weser-Ems. Der DTV sammelte jeweils drei Gold- und Silbermedaillen, sowie schsmal Bronze. Der Delmenhorster TB brachte vier Medaillen (einmal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze) mit, JC Bushido Delmenhorst stand mit zwei Silbermedaillen zweimal auf dem Siegerpodest.

Hier die Ergebnisse aus Delmenhorster Sicht:
Jugend U21 männlich -77: 5. Steffen Asendorf (Bushido)
Jugend U15 männlich -50: 5. Julian Riefers  und Raphael Eker, 7. Jan-Erik Brückner (alle DTV)
Jugend U15 männlich -45: 5. Patrick Meyer (DTV)
Jugend U12 männlich -34: 5. Tamino Völkner (DTV)
Jugend U21 männlich -69: 2. Manuel Geisler (Bushido, 4. Justin Csiky (beide Bushido)
Senioren männlich -69: 5. Matthäus Biela (DTV)
Jugend U15 männlich -37: 2. Mehmet Emin Öksüz (DTB), 5. Marvin Andreessen (DTV)
Jugend U12 weiblich -40: 5. Fiona Azeroth (DTV)
Jugend U18 männlich -60
Jugend U12 männlich -27: 1. Ian Janorschke, 4. Nick Neumann (beide DTV )
Jugend U15 männlich -34: 1. Sebastian Dirks (DTV)
Jugend U15 weiblich -40: 2. Amie Vehse (DTB, 3. Kimberly Clabes (DTV)
Jugend u15 männlich -60: 4. Marcel Tietjen (DTV)
Jugend U18 männlich -73: 2. Nico Endemann (DTV)
Jugend U18 männlich -81: 2. Peer Renè Hollmann (DTV)
Jugend U18 weiblich -57: 3. Samantha Strupp (DTV), 4. Lysanne Lüthje (Bushido)
Jugend U18 weiblich -63: 3. Malin Hildebrandt (DTB)
Jugend U12 männlich -30: 3. Fabian Dirks (DTV)
Jugend U12 weiblich -28: 4. Lea Andreessen (DTV)
Jugend U18 männlich -55: 1. Jannik Schulze )DTV), 2. Mathis Asendorf (Bushido)
Senioren männlich -85: 3. Martin Vehse (DTV)
Jugend U15 weiblich -44: 2. Leonie-Sophie Schmidt, 3. Lena Lohwasser (beide DTV)
Senioren männlich +94: 3. Frank Winkelmann (DTV)
Jugend U15 weiblich -32: 1. Santana Voß (DTB)

Schwimmer jetzt in einem Club

Von Dieter Freese

Jetzt ist es in trockenen Tüchern. Die beiden Delmenhorster Schwimmvereine fungieren jetzt unter einem Dach. Die Fusion ist notariell beglaubigt, die Vorstandsmitglieder de Delmenhorster SV 05 und des Delmenhorster SC haben den Vertrag beim Notar unterzeichnet.

Gestern haben die Vorstandsmitglieder Martina Wall und Thomas Sprung auf Seiten des SC Delmenhorst sowie Lothar Martens und Martin Anders für den DSV 05 den notariell beglaubigten Fusionsvertrag der Delmenhorster Schwimmvereine unterschrieben.

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Demnach wird es mit Wirkung zum 1. April 2016 , wenn die Eintragungen im Vereinsregister erfolgten, in Delmenhorst – wie früher auch – nur noch einen Schwimmverein geben. In beiden Vereine stimmten die Mitglieder zuvor unabhängig voneinander in ihren höchsten Gremien, den Mitgliederversammlungen, für diesen Zusammenschluss. Bereits am 9. März 2016 wird es eine gemeinsame Mitgliederversammlung geben, bei der der neue gemeinsame Vorstand gewählt werden soll.

An dieser Fusion haben im Vorfeld zahlreiche Vereinsmitglieder entscheidend mitgearbeitet, für die so zeitnahe Abwicklung haben sich immer wieder mit enormen Engagement Holger Hofftest und Martina Wall eingesetzt. Sie haben diese Fusion federführend so zeitnah vorangetrieben.

Der Verein wird weiter unter dem Traditionsnamen Delmenhorster SV von 1905 e.V. den Wettkampfbetrieb fortführen. Vor einigen Jahren hatte sich der SCD vom DSV 05 abgelöst und kehrt nun an den Ursprung zurück.

Titelbild: Stoßen auf die perfekte Fusion an, von links: Thomas Sprung, Martin Anders, Martina Wall und Lothar Martens.      Bildquelle: DSV 05

Handball: Regeländerungen

Jetzt ist es eingetütet: Die neuen Handball-Regeln greifen ab dem Sommer. Die vorgeschlagenen Regeländerungen des Weltverbandes IHF gelten ab 1. Juli 2016, sodass bereits bei den Olympischen Spielen nach ihnen gespielt wird. Das teilte der Weltverband seinen Mitgliedsverbänden und Kontinentalföderationen am Montag mit, berichtet handballa-world.com auf seiner Online-Seite.

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Insgesamt betrifft die Reform fünf Änderungen, die von der Regelarbeitsgruppe der IHF im Oktober 2014 in Dänemark erarbeitet und bei den Weltmeisterschaften der Junioren und der Jugend im vergangenen Jahr positiv getestet wurden. Der IHF-Rat verabschiedete die Regeln im November 2015 in Sotschi; gemäß Artikel 20, Punkt 2 der IHF-Statuten treten sie nun am 1. Juli 2016 in Kraft.

Hier die von handball-world.com aufgebröselten neuen Regeln im Einzelnen:
http://www.handball-world.com/o.red.c/news-1-1-1-79407.html